

Das Gebäude fügt sich in seiner Größe und Form in die vorhandene Dorfstruktur ein. Seine Anordnung zum bestehenden Gemeindehaus schafft neue Außenräume. Ein geschützter, kleiner Dorfplatz sowie ein zentraler Platz zwischen den einzelnen Gebäuden entsteht.
Das Erdgeschoss mit den Geschäftsstellen Bank, Tourismusbüro und Friseur ist zur Straße orientiert. Die einzelnen Funktionen sind in Schichten nebeneinander gereiht und ermöglichen die Durchsicht auf den dahinter liegenden neuen Platz, wo das Feuerwehrhaus als zweite Fassade erlebbar wird.
Das der Straße abgewandte Obergeschoss ist Raum für Ruhe, Übung und Entspannung.
Dorfmusik und Bücherei orientieren sich in Richtung der großen Grünflächen im Süden. Das Franz Michael Felder Museum, das im Wesentlichen aus einer großen, hinterleuchteten Informationswand besteht, erstreckt sich von Ost nach West über die gesamte Länge des Baukörpers. Zwei raumhohe Fenster an den Giebelwänden lenken den Blick in die Ferne des Tales.
Preis für Menschengerechtes Bauen 2004
Entw./Plan.: Matthias Hein (Projektl.: G. Giesinger)
Bauleitung/GOL/KEG: Wilhelm Hager, Schoppernau
Fotos: Robert Fessler, Lauterach